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Team

«Agrarökologie ist nicht unrealistisch, sondern schon längst real!»

Johanna Jacobi

Vorstandsmitglied

Prof. Dr. Johanna Jacobi forscht und lehrt an der ETH Zürich mit der Forschungsgruppe “Agrarökologische Transitionen”. Ihre Forschungsprojekte verbinden die drei Teile der Agrarökologie Wissenschaft - Praxis - soziale Bewegung und schauen besonders Themen der Machtverteilung in Landwirtschaft und Ernährungssystemen an, aber auch praktische Beispiele mit dem Schwerpunkt Agroforstwirtschaft. Die partizipative und transdisziplinäre Forschung fokussiert auf tropische Regionen, und verbindet sie über Methoden der politischen Ökologie mit dem globalen Norden.
«Ich setze mich ein fĂĽr eine nachhaltige Transformation des Ernährungssystems durch Agrarökologie statt kurzfristiger Symptombekämpfung.»

Isabel Sommer

Vorstandsmitglied

Isabel Sommer ist Geschäftsleiterin der Schweizer Allianz Gentechfrei (SAG). Davor war sie zehn Jahre in den Bereichen ländliche Entwicklung und nachhaltige Landwirtschaft tätig, zuletzt als Projektleiterin beim Verein Landwirtschaft mit Zukunft. In ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich in der Betriebsgruppe der solidarischen Landwirtschaftsgenossenschaft Pura Verdura in Zürich.
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Lea Ferrari

Vorstandsmitglied

Lea Ferrari ist Agronomin und Raumplanerin. Sie studierte zwischen Zürich (MSc Raumplanung an der ETH Zürich) und Pisa (CAS SUPSI Zusammenarbeit und Entwicklung). Zudem koordinierte sie 2018 erfolgreich die Kampagne für Ernährungssouveranität, die in der Verfasssungs des Kanton Tessin eingeführt wurde. Sie ist aktiv in der Gemeinde von Serravalle und Abgeordnete im Grossen Rat des Kantons Tessin.
«Von der Mistgabel bis zur Essgabel. Die Agrarökologie hat einen umfassenden Blick auf unser Ernährungssystem. Genau dies Perspektive brauchen wir angesichts der aktuellen Herausforderungen.»

Stephan Tschirren

Vorstandsmitglied

Stephan Tschirren ist bei der Kleinbauern-Vereinigung für die Themen Agrarökologie und Tierwohl zuständig. Die Arbeit auf dem eigenen Kleinbauernbetrieb mit Ziegen, Bienen und Bruderhähnen schafft eine Verbindung zur landwirtschaftlichen Praxis.
«Auch im Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen SĂĽd und Nord ist Agrarökologe ein Paradigmenwechsel: Er wurde stark von bäuerlichen Organisationen im globalen SĂĽden geprägt und von diesen in die Internationalen Organisationen getragen. Inzwischen ist der Ansatz auch bei uns in der Schweiz angekommen und tatsächlich können wir viel von Kleinbäuerinnen im SĂĽden lernen, um unsere Ernährungssysteme gerechter und ökologischer zu gestalten.»

Simon Degelo

Vorstandsmitglied

Simon Degelo betreut bei Swissaid das entwicklungspolitische Dossier zu Saatgut und Biodiversität. Bei seiner Arbeit geht es darum, das vielfältige bäuerliche Saatgut zu erhalten und die Rechte der Bäuerinnen und Bauern zu schützen, damit das Saatgut in ihren Händen bleibt und nicht von Agrarkonzernen monopolisiert wird. Swissaid wurde durch ihre Landesprogramme in Lateinamerika schon früh mit dem Ansatz der Agrarökologie vertraut und und setzt diese inzwischen in allen ihren Programmländern konsequent um.
«Agrarökologie vereint Herz und Sorgsamkeit mit dem Willen, Widerstand zu leisten und einen Wandel voranzutreiben.»

Samira Amos

Vorstandsmitglied und Koordinationsteam Tage der Agrarökologie

Samira ist durch ein Swissaid-Forschungsprojekt in Tansania auf das Thema Agrarökologie gestossen und engagiert sich seither in der Schweiz. Davor war sie u.a. in interkulturellen Projekten engagiert oder mit einem Plakat an der Klimademo anzutreffen, weshalb sie sich besonders für die Agrarökologie als soziale Bewegung begeistert. Zurzeit arbeitet sie bei Biovision im Team Schweiz.
«Die Agrarökologie ist fĂĽr mich wichtig, da sie die verschiedenen Dimensionen der Lebensmittelproduktion und -konsumation umfasst, die mir am Herzen liegen: Ernährungssouveränität und Ernährungsgerechtigkeit.»

Gaëlle Bigler

Vorstandsmitglied und Koordinationsteam Tage der Agrarökologie

Gaëlle verfügt über eine langjährige Erfahrung im Projektmanagement, in der wissenschaftlichen Vermittlung und in der Forschung. Sie ist Mitglied der "Swiss Academic Society for Environmental and Ecological Research" (SAGUF). Zudem ist sie Präsidentin und Koordinatorin der "Fédération Romande d'Agriculture Contractuelle de Proximité" (FRACP), Mitglied des Lenkungsausschusses von Urgenci Europe und aktives Mitglied der "European Research Group on Community Supported Agriculture". Letzlich ist sie Mitglied des Lenkungsausschusses von Artisans de la Transition und Gründungsmitglied von OFN Schweiz und des B.R.E.A.D Kollektivs.
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Giulia Satiro

Co-Geschäftsleiterin

Giulia hat Internationale Beziehungen in Genf und Humangeographie in Zürich studiert, wobei sie für ihre Masterarbeit bei agrarökologischen Initiativen in Südspanien über Arbeitsorganisation und-werte in der Gemeinwohl-Ökonomie forschte. Bei einer Agentur für politische Beratung begleitete sie verschiedene Kampagnen und Organisationen im Bereich nachhaltige Landwirtschaft und Biodiversität in der Schweiz und arbeitete auf der Geschäftsstelle der Umweltallianz und der Bildungskoalition NGO mit. Sie hat den Verein Eritreischer Medienbund Schweiz mitaufgebaut und wirkt dort weiterhin in der Geschäftsleitung sowie in der Leitung von Partizipations- und Sensibilisierungs- projekten.
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Flurina Doppler

Co-Geschäftsleiterin


Flurina hat in Fribourg und Mexiko Ethnologie und Umweltwissenschaften studiert und anschliessend in verschiedenen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen in der Schweiz und in Lateinamerika gearbeitet. In Mexiko realisierte sie Forschungsarbeiten mit Kaffeekooperativen; in Peru war sie Teil eines internationalen Vernetzungsprozesses indigener und zivilgesellschaftlicher Organisationen für den Schutz des Amazonasgebietes. In der Schweiz arbeitete sie unter anderem beim WWF und bei Public Eye. Privat engagierte sie sich in dem Solawi-Projekt «Mit der Klasse auf den Acker», versucht die Erkenntnisse aus einem Permakultur Design Kurs in ihrer Wohngenossenschaft umzusetzen und ist begeistert, wenn sich Kinder für den Anbau von Nahrungsmitteln begeistern lassen.
«Alle sprechen vom notwendigen Wandel hin zu einem nachhaltigen Ernährungssystem, doch vieles bleibt abstrakt. Agrarökologie zeigt uns einen konkreten Weg auf, um diesen Wandel voranzutreiben und dabei niemanden zurĂĽck zu lassen.»

Daniel Seifert

Mitglied der Kerngruppe

Daniel arbeitet als Politikberater bei Biovision. Zuvor hat er Agrarwissenschaften an der ETH und Development Studies in England studiert. Neben seinem Studium hat er u.a. einen Bioladen miteröffnet und an den Wochenenden dort gearbeitet. Ausserdem war er bei Foodsharing Schweiz aktiv.
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Katharina Schatton

Mitglied der Kerngruppe

Katharina ist Sekretärin bei der Bäuerinnen- und Bauernorganisation Uniterre und dort zuständig für Kampagnenarbeit, Kommunikation und die Deutschschweizer Regionalsektionen. Daneben studiert sie an der Universtiät Lausanne Nachhaltige Entwicklung im Master und arbeitet im biologischen Gemüsebau.
«Die Agrarökologie ist ein zentrales Element fĂĽr eine radikal nachhaltige Umgestaltung unserer Lebensmittelsysteme.»

Kenza Benabderrazik

Mitglied der Kerngruppe

Kenza arbeitet als Dozentin und Forscherin in der Gruppe für nachhaltige Agrarökosysteme an der ETH Zürch. In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die Zusammenhänge innerhalb sozio-ökologischer Systeme und die Resilienz von Nahrungsmittelsystemen. Neben ihrer Lehrtätigkeit zu Agrarökologie und nachhaltigen Agrarökosystemen koordiniert Kenza Kunst-Wissenschafts-Projekte, um den Dialog zwischen Künstlern, Wissenschaftlern und verschiedenen Akteuren des Ernährungssystems zu fördern.
«FĂĽr die dringend notwendige gesellschaftliche Transformation bietet Agrarökologie einen holistischen und systemischen Ansatz und verbindet soziale Bewegungen: Keine Agrarökologie ohne Degrowth, Feminismus, Antirassismus und Dekolonialisierung!»

Johanna Herrigel

Mitglied der Kerngruppe

Johanna ist Mitbegründerin und Projektleiterin am Technikum Urbane Agrarökologie in Zürich und arbeitet Teilzeit bei HEKS/EPER als Advisor Right to Food and Land Rights. Sie setzt sich leidenschaftlich ein für Agrarökologie, Feminismus und Gesellschaftstransformation. Johanna hat rund zehn Jahre als Doktorandin und Postdoc der Wirtschaftsgeographie zu globalen Agrarmärkten, Entwicklungspolitik, feministische Ökonomie, alternative Wirtschaftsstrukturen und nachhaltige Ernährungssysteme geforscht. In ihrer Freizeit ist Johanna begeisterte Solawi-Genossenschafterin bei meh als gmües, aktives Mitglied im Ernährungsforum Zürich, im Vorstand der Nachbarschafts-FoodCoop Speichär und vieles mehr.
«Agrarökologie, der Weg zum Ziel einer zukunftsfähigen Ernährung.»

Manuel Flury-Wahlen

Mitglied der Kerngruppe

Manuel Flury hat sich vor seiner Pensionierung für Fragen der Ernährungssicherheit und eine ökologische Landwirtschaft engagiert. Als Ko-Leiter des Globalprogramms und davor Leiter des DEZA-Büros in Addis Abeba initiierte und betreute er zahlreiche Finanzierungen zu Gunsten eines besseren Zugangs der bäuerlichen Landwirtschaft zu Land, Saatgut, Wissen und Finanzen. Er ist überzeugt, dass Agrarökologie den Weg zum Ziel einer zukunftsfähigen, gesunden, sozialen, ökologisch verträglichen und guten Ernährung weist. An diesem Weg können alle bauen, alle können ihn begehen, er selber als Konsument, neben Bäuerinnen, Forschenden, Politikerinnen, Verarbeitende und all den vielen Unternehmerinnen, die mit Nahrungsmitteln arbeiten, überall.
«Die Agrarökologie vereint unsere Anstrengungen, um nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken zu fördern, den Zugang zu gesunden Lebensmitteln zu verbessern und sozial gerechtere Systeme zu schaffen.»

Delia HĂĽrlimann

Koordinationsteam Tage der Agrarökologie

Delia studiert Umweltsysteme und Politik mit einem Schwerpunkt auf landwirtschaftlicher Pflanzenproduktion im Master an der ETH. Zuvor hat sie im Bachelor Umweltnaturwissenschaften studiert. Durch die Teilnahme an verschiedenen Kursen hat sie einen tiefen Einblick in die Thematik der Agrarökologie erhalten und sich mit dem Thema vertraut gemacht.
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Patricia Schmid

Koordinationsteam Tage der Agrarökologie

Patricia doktoriert am Centre for Development and Environment (CDE) der Universität Bern zu Transformation zu nachhaltigen und gerechten Ernährungssysteme. Der partizipative Ansatz der Agrarökologie findet sie besonders wichtig zur Überwindung der Komplexitäten und Machtgefällen im Ernährungssystem. Zuvor hat sie Human Ecology in Lund, Schweden, studiert und je auf einem Permakultur- und Demeterhof gearbeitet und leitet nun einen Gemeinschaftsgarten in Zürich.
«In der Agrarökologie lassen wir uns von der Vergangenheit inspirieren, um die Zukunft zu gestalten - und das ist nicht nur funktionell, sondern auch heiter und effektiv!»

Théo Fischer

Koordinationsteam Tage der Agrarökologie

Théo ist selbstständiger Facilitator und arbeitet seit sieben Jahren mit Organisationen, Verbänden und Einzelpersonen an der kollektiven Lösung komplexer Probleme. Regenerative Landwirtschaft, Agrarökologie, Zusammenarbeit und neue Wirtschaftsformen stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit, die in Form von Workshops, kollektiven Erkundungen, Konfliktlösungen, Mediation oder Konferenzen stattfinden kann. Er trägt mehrere Hüte auf seinem Kopf, u. a. als Ökonom, Winzer, Imker, Kräuterkundler und Facilitator.